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Donnerstag, 15. März 2012

Oger Pirat

Ich habe lange nichts mehr geschrieben, aber ich habe auch lange nicht mehr gemalt. Seit dem letzten Post habe ich mich zwei mal hingesetzt um ein wenig die Pinsel zu schwingen.

Ich habe mir den Piraten Vielfraß der Oger vorgenommen, eine der Miniaturen aus der Box of Shame und tatsächlich der letzte Oger, den ich noch besitze. Ein paar Plastik Gnoblar sind noch in der Kiste, mal schauen was aus denen wird. Der Oger ist jetzt in dem Moment, in dem ich das hier tippe, fast fertig. Es fehlen noch das Banner und eine Base, wobei ich zur Zeit für keins von beiden eine gute Idee habe. Und die Base fehlt mir eh komplett, die habe ich verlegt.

Mir ist aufgefallen dass es schlichtweg unmöglich ist, einen ordentlichen Fokus bei dem Modell hinzubekommen. Dementsprechend schäbig ist auch das WIP Bild, aber immerhin gibts ein Bild. Die Fertigstellung kann sich unter Umständen bis zum Monatsende hinziehen, ich habe zur Zeit viel um die Ohren.

Hier die Mini:

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Die Farbtöne werden alle sehr warm und möglichst natürlich.
Für Base und Banner mache ich mir dann mal Gedanken...

Samstag, 21. Januar 2012

Eisenspeier

Hier nun der Abschluss meiner Oger: Der Eisenspeier. Als das neue Armeebuch veröffentlicht wurde bin ich erst mal zu GW gegangen und habe mir eins gekrallt. Ich weiß nicht was genau mich geritten hat, aber ich wollte eine Schrottschleuder haben. Zielsicher habe ich zum Bausatz gegriffen... der nette Verkäufer hat mich darauf hingewiesen, dass der Eisenspeier spieltechnisch wesentlich besser sei als die Schrottschleuder, also habe ich Ersteres daraus gemacht.

Bei der Bemalung habe ich mich gehen lassen. Das Modell besteht aus vielen Einzelteilen und hat wirklich sehr viele Details, von denen man einige (zum Glück) im Gussrahmen lassen kann. Also habe ich mir den minimalistischsten Eisenspeier zusammengebaut, den man sich bauen kann. Aus den übrigen Details werde ich vielleicht eines Tages Spielmarker bauen. Folgende Einzelteile hatte ich: Kanone, Stoßzähne, Rhinox, Wagen, Gnoblar und Oger. Der Wagen an sich war schon entmutigend, so viele Details, so viel zu tun. Das Rhinox dagegen ging schnell und gut. Super! Aus der Kanone könnte man richtig viel machen, wenn man Metalleffekte beherrscht. Das tue ich nicht, also ist etwas höchst durchschnittliches daraus geworden. An dieser Stelle hätte ich ausprobieren und testen können, aber was solls. Der Oger ging erstaunlich schnell, mit riesigen Pausen habe ich das Modell an einem Tag fertig gestellt. Langsam habe ich den dreh raus. Der Gnoblar hat vielleicht eine Stunde gebraucht, kaum der Rede wert. Die Stoßzähne haben mich ratlos gemacht. So etwas hatte ich zuvor noch nie bemalt und mit der Lichtsetzung war ich auch überfordert. Mit der Kanone sind sie maltechnisch der schwächste Teil am Modell. Die Base ist riesig, aus ihr kann man theoretisch viel machen. Eben nur theoretisch, da das Modell die Base sehr ausfüllt. Im Grunde gibts nur beim Rhinox (und um dessen Beine) Gestaltungsspielraum.
Genug der Worte, hier sind die Bilder:

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Und schlussendlich das beste Bild, das dem Original auch sehr nahe kommt:

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Im nachinein betrachtet bin ich schon relativ stolz, das ist der größte Bausatz, den ich jemals bemalt habe. Ich weiß wo meine Schwächen liegen und ich kann mir vorstellen, das gleiche Modell nochmal zu bemalen, aber wesentlich besser. Diesen Speier muss ich noch zusammenkleben, aber ich habe zur Zeit keinen Sekundenkleber. Das tut den Bildern aber keinen Abbruch, das Modell wird genauso geklebt wie es jetzt da steht. Vielleicht mach ich auch noch ein Gruppenbild aller Oger, mal schauen. Mein nächstes Projekt habe ich schon abfotografiert, das Bild wirds später geben - mit der dazugehörigen Erklärung.

Mittwoch, 18. Januar 2012

Gnoblar und Bullen

Nachdem die Bilder schon gemacht sind und ich heute mein nächstes Oger Projekt so gut wie abgeschlossen habe - es fehlt die Base - stelle ich noch ein paar Bilder meiner Ogerbullen und Gnablar hier rein. Für die Bullen habe ich gar nicht so lange gebraucht, irgendwann hat mans ziemlich raus Haut und Hose schnell zu bemalen, und viel mehr ist an den Jungs auch nicht dran. Das Banner war anfangs anders, ich hatte die "Freehands" zuerst schwarz, aber der Kontrast war zu arm. Den entscheidenden Tipp habe ich von der GW Hompage oder aus dem White Dwarf - Dheneb Stone. Hat super funktioniert. Das tolle an den Oger Standarten: man muss keine Freehands können. Nachdem Oger selber künstlerisch absolut unbegabt sind kann man das selber auf den Modellen auch vernachlässigen. Tattoos und Banner können also stümperhaft aussehen, aber dennoch authentisch wirken. Kommt mir sehr entgegen!

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Das zweite Regiment, das ich vorstellen möchte, sind meine Gnoblar. Als ich den Block Anfangs vor mir war ich demotiviert. So viele kleine Knilche für so wenig Punkte? Ich brauchte ein Konzept um sie schnell zu bemalen. Dabei wollte ich ihnen keine bunten Farben geben, so wie im Armeebuch. Ich wollte gedeckte, erdige Farben die auch schnell decken. Also habe ich mich für die Foundation Farben entschieden - Calthan Brown, Khemri Brown, Dheneb Stone, Arstronomican Grey, die Haut mit Gretchin Green. Das ganze wird dann in Devlun Mud ersoffen - perfekt. Naja alles andere als perfekt, aber ich bin mit dem Ergebnis zufrieden und so schnell habe ich noch nie eine 30er Einheit bemalt. Die Fallensteller sind noch alte Zinnmodelle, beim Chef habe ich mir sogar etwas mühe gegeben. Wenn man fertig ist wirkt eine Einheit von solchen Ausmaßen schon beeindruckend (wenigstens auf mich):

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Damit sind die Kerneinheiten schon ordentlich gefüllt. Bald gibts neue Bilder.

Dienstag, 17. Januar 2012

Brecher

Ewigkeiten habe ich nichts mehr hier veröffentlicht, dabei hat mir das neue Oger Armeebuch die richtige Motivation gegeben. Mein Projekt nähert sich langsam der Vollendung, aber ich will hier nicht alles gleichzeitig hochladen, immer schön eins nach dem anderen.

Beginnen möchte ich mit dem Brecher. Er ist das einzige Charaktermodell der Oger das ich überhaupt besitze und dementsprechend wichtig. Nach dem neuen Armeebuch sind Brecher nur für eine Sache gut - zum Tragen der Armeestandarte. Wesentlich effizienter sind Fleischer(meister) und Feuerbauch, aber da ich die nicht zur Hand habe und auch nicht einsehe diese Modelle zu kaufen, bevor ich nicht den Rest bemalt habe, habe ich mich fleißig an die Pinsel gesetzt. Das ist das Ergebnis:

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Hier mit Blitz fotografiert, in seiner Einheit (7 Eisenwänste) stehend. Im Folgenden noch ein paar Bilder ohne Blitz (und mit Einheit):

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Soweit bin ich ganz zufrieden. Besonders beim Metal hätte ich viel mehr rausholen können, aber alleine schon beim Farbschema könnte ich mehr Kontraste einarbeiten. Wie dem auch sei, ich habe das Modell zügig bemalt und bin mit dem Ergebnis durchaus zufrieden. Vom Malstandard hebt er sich von den anderen Ogern ab - besonders von den Eisenwänsten, die sind mir gar nicht gelungen. Falls ich mal, eines Tages, die Armee ausbauen sollte, werde ich ihm wohl den Hammer abnehmen und eine Armeestandarte montieren.

So viel von meiner Seite, der nächste Post kommt bald und bis dahin werde ich ein wenig an aktuellen Projekten weitermalen.

Mittwoch, 23. März 2011

FAP

Hallo liebe Freunde der Pinselkunst,

ich habe den Fanatic Army Painter ausporbiert. Und zwar genauso, wie es vorgeschlagen wird: ich habe meine Bleispucker in die Farbe getunkt. Das Quickshade an sich erinnert -nicht nur wegen dem klassischen Lacktopf- an eine Holzlasur, auch Konsistenz und Geruch sind sehr ähnlich. Nach ungefähr 26 Stunden Trockenzeit waren einige Stellen immer noch ein wenig nass... na gut das war zu erwarten, ich habe auch ziemlich übertrieben. Die Schattierung auf der Haut weiß zu gefallen, die Hose ist leider nicht schön geworden. Da das die größten Flächen auf dem Modell sind ist der Erfolg eher gespalten. Hier ein paar vorher - nacher Bilder:

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Die Bilder sind sehr irritierend. Die weißen Highlights auf der Haut existieren nicht, ich habe schon einen lichtarmen Hintergrund und indirekte Beleuchtung gewählt, dennoch ist das Bild ein gutes Stück vom Original entfernt.

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Auch für dieses Bild gilt das gleiche wie oben, es sind Highlights zu sehen die gar nicht existieren. Anscheinend profitiert Quickshade ungemein von Fotos.

Bei der Hose lag es zweifelsfrei am Grundton. Catachen Green ist schlichtweg zu dunkel als Grundfarbe. Generell habe ich das Gefühl, dass eine weiße Grundierung und helle Farbschemata besser zu fappen sind. Ich habe keins von beidem. Das soll aber nicht das Ende vom Lied sein, ich werde die Bleispucker noch mal überarbeiten und sie in die Vitrine stellen, bei der nächsten Einheit werde ich auf hellere Farbtöne achten. Ich will FAP unter den besten Voraussetzungen ausprobieren, ich denke dass da noch ein Haufen Potential ist, das ich nicht ausgeschöpft habe.

Bei den Gnoblar hatte ich mehr Glück. Da ich noch kein Farbschema für die kleinen Quälgeister hatte habe ich mich für ein helles Olivgrün für die Haut und Braun/Beige Töne für den Rest entschieden. Ein deutlich bessere Wahl, wie sich rausstellte. Besonders Beige lässt sich sehr gut fappen, der Haut hingegen fehlt Tiefe. Ich werde wohl meine 20 Gnoblar Krieger auf die Art und Weise bemalen und die Haut am Ende nacharbeiten. Mal schauen ob ichs durchziehe.

Happy Fapping!

Montag, 7. März 2011

Heerschau

Heerschau

Mein erster richtiger Eintrag hier auf dem Blog. Mit "richtig" meine ich natürlich inhaltlich.
Die Ophidians und Mid Nor Zwerge, die im ersten Eintrag angesprochen wurden, können getrost gestrichen werden. Auch die Baum Marines wurden verscherbelt und vertagt. Damit bleiben also nur noch die Oger.

Warum Oger? Sie sind wenig in der Zahl, eine absolute Underdog Armee und sie gefallen mir. Ich hatte ja wirklich mal vor wieder zu spielen und bei dieser Armee ist die Chance am höchsten, dass ich eine komplett bemalte Armee auf die Beine gestellt bekomme. Also habe ich auf Ebay zugeschlagen und das hier erworben:

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Das geschulte Auge wird folgendes erkennen: 6 Bullen mit Kommandoabteilung, 6 Bullen mit Kommandoabteilung , 8 Eisenwänste, 4 Bleispucker und ein Tyrann aus Zinn. Was das geschulte Auge nicht erkennen kann: im Bubbelwrap sind noch 20 Gnoblar Krieger, außerdem hab ich in einer Kiste noch eine Einheit aus 5 oder 6 Gnoblar Fallenstellern und eine Einheit aus 6 Bullen mit Kommandoabteilung. Da in der Einheit Eisenwänste ein verirrter Bulle steht habe ich wohl doch nur 7 von den Jungs, aber der Tyrann wird gewiss den letzten Platz füllen.

Dafür hatte ich aber auch einen Bullen über... und wie es der Zufall so will genau einen Standartenträger. Und weil ich auch ganz selten mal Glück im Leben habe hat sich Raffa einen Abend Zeit genommen um den Bullen mit Standarte zu bemalen. Der läuft komplett außer Konkurrenz und wird maximal als Armeestandartenträger eingesetzt:

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Auch ich war nicht untätig. Als gesunde Basis habe ich erst mal eine Einheit aus 6 Bullen bemalt, daraufhin 6 Eisenwänste. Meine Maltechnik ist sauberes Schichten (meist zwei bis drei Schichten) und ein bisschen Tuschen. Kein Hexenwerk und auch nicht besonders viel Aufwand, dementsprechend sehen die Modelle auch aus: sie sind auf Tabletopstandard. Das ist mir herzlich egal, hauptsache sie sind fertig und sehen ordentlich aus:

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Nachdem im Forum vom Ogrestronghold ( http://www.ogrestronghold.com/ ) eine gedippte Ogerarmee gesehen habe und neidlos anerkennen muss, dass diese Armee mit weniger Zeitaufwand besser als meine Geschichteten Modelle aussehen, habe ich mich dafür entschieden auch zu dippen. Für alle die sich unter dippen (oder auch fappen, von FAP = Fanatic Army Painter) nichts vorstellen können gibt es eine kleine Erklärung. Irgendwann kam ein Spieler einer Massenarmee auf die Idee sie Modelle sehr großzügig zu tuschen. Er hat sie einfach in Holzlack getunkt und sie trocknen lassen. Die Ergebnisse waren verblüffend gut, sobald die Grundschicht sauber aufgetragen wurde konnte das Modell gedippt werden und war durch diese Technik auch noch auf einem guten Spielstandard.
Diese Technik wurde häufig kopiert und die Firma Fanatic Army Painter hat extra Farben entwickeltdie sich wie dieser Holzlack verhalten. Ich kann mir vorstellen, dass sie mittlerweile mit dieser Idee sehr gutes Geld machen. Ob zu Recht oder nicht werde ich noch rausfinden, meine FAP Dose wird sehr bald eingeweiht.

Als Modelle werden erstmal die Bleispucker dienen. Die Grundfarben sind aufgetragen, die Bleispucker auch schon bemalt, es fehlen "nur noch" die lästigen kleinen Gnoblar, die diese lebensmüden Oger begleiten. Zur Zeit finde ich nur schwer Muse um mich diesen winzigen (und überflüssigen) Geschöpfen zu widmen. So sehen die Bleispucker zur Zeit aus:

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Wenn sich das FAP genau so verhält wie ich mir vorstelle bin ich praktisch kurz davor diese Einheit fertig zu haben. Wenn nicht werde ich gut nacharbeiten müssen, also hoffen wir mal das beste. Und falls es wirklich klappt steht auch schon die nächste Einheit in der Schlange um angemalt zu werden. Nach den elitären Bleispuckern kommt eine Kerneinheit Bullen. Ich habe die 2 x 6 Bullen zu einer größeren Einheit aus 12 Bullen zusammegführt, schließlich ist die Standarte der einen Einheit abgebrochen, Champion und Brüller stechen nicht besonders heraus. Wenn FAP meine Erwartungen erfüllt werde ich auch diese Einheit dippen. Die Einheit sollte auch bedeutend schneller fertig sein, immerhin hat sich nicht mal halb so viele Details wie die Bleispucker. Angefangen habe ich außerdem auch schon, das ist der status quo:
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Wenn diese Einheit schön wird habe ich schon mal einen soliden Kern für meine Armee. Aber jetzt sollte ich mich erst mal auf die Bleispucker konzentrieren. Außerdem wollte ich vielleicht allen Modellen blaue Tätowierungen verpassen. Raffas Tatoos auf dem AST sehen einfach hervorragend aus und geben einen guten Kontrast zum restlichen Farbschema. Das müsste ich dann natürlich auch auf die anderen Modelle der Armee übertragen. Das ist zur Zeit aber auch nur so eine kleine Überlegung...

Aber nun wieder zu den Pinseln!